Schwanenseeprobe
"Russisch"

Die wichtigste Voraussetzung

für eine Ausbildung zum Bühnentänzer/in ist die Liebe zum Tanz.
Diese entsteht jedoch nicht von selbst, sie wird vielmehr in den Kinder- und Jugendjahren von einem Ballettmeister geweckt und gefördert.
Nur dann ist die Chance gegeben, dass sich ein Funke entzündet und eine Ballettlaufbahn einleitet.

Darüber hinaus ist eine ausgezeichnete physische Kondition notwendig,
denn das tägliche Training erfordert großen körperlichen Einsatz und Konzentration. Eine gute Gesundheit und lebhafte Ausgewogenheit sind daher unentbehrlich.

Die Schülerin/der Schüler sollte nicht älter als 21 Jahre sein und - vor allem bei zunehmenden Alter - über Vorkenntnisse und tänzerisches Grundhandwerk verfügen, wie sie in unseren Klassen vom Kinderballett bis zur Theaterklasse vermittelt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
"Arabisch" Probe Y.T.Li, S. Muchka
"Arabisch" Probe Y.T.Li, S. Muchka

Dauer

Die Dauer der Ausbildung hängt wesentlich mit der Vorbildung zusammen und beträgt, die Kinderjahre mit hineingenommen, mindestens 8 Jahre.
Eine Vorbildung verkürzt die Ausbildungsjahre entsprechend.

Das BALLETT MUCHKA übernimmt die volle Verantwortung für einen sach- und fachgemäßen Unterricht unter Beachtung der für die Ausbildung geltenden Richtlinien und Vorschriften bis hin zur Bühnenreife.

Die Klassen werden an allen Werktagen  von 14.00 Uhr bis 21.30 Uhr  gegeben und samstags sowie sonntags von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Maßgebend ist der den Schülern von der Schulleitung mitgeteilte Stundenplan. Das freiwillige klassisch-akademische Training am Sonntag gehört nicht zu den Schülerpflichten. Es ist nur ein Recht des Schülers, auch sonntags arbeiten zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Yuk Ting Li als Fee des Lilas "Dornröschen"
"Dornröschen" Feentanz

Künstlerisches Ziel

Der Akzent wird hauptsächlich darauf gelegt, Künstler von großer Intensität
und Differenziertheit zu formen, die in ihrem ersten Engagement einem
Choreographen nicht hilflos gegenüberstehen, sondern, im Gegenteil,
diesen zu einer choreographischen Spitzenleistung inspirieren, indem sie seiner Phantasie ein empfindsames Instrument, ein sehr feines, aufnahmefähiges, mit einer Bravura-Tanztechnik ausgestattetes psycho-physisches So-sein-und-Erscheinen entgegenbringen.

Die wichtigsten Fächer sind daher klassisch-akademisches Ballett und
Modern-Jazz-Dance. Repertoire und Pas de deux, sowie Charaktertanz
werden im Zusammenhang mit dem Rollenstudium gelehrt und sind abhängig
vom jeweiligen Reifegrad des Schülers/der Schülerin.

Das besondere Merkmal dieser praxisbezogenen Ausbildung und die vornehmste
Pflicht des Schülers ist daher die Mitwirkung - je nach Ausbildungsstand bis zur Rollenübernahme - im Repertoire der Linksrheinischen Compagnie.